Gepostet am 12. Feb 2012
Dass man im Montafon weit mehr kann als nur Skifahren, wissen viele. Was für verschiedene Arten von Klettergenuss sich in dem 40 Kilometer langen Tal aber tatsächlich finden lassen, ist vielen neu. Einer, der sich hier besonders gut auskennt, ist der passionierte Kletterer und Montafon Urlauber Wolfgang, 37:
Meine Frau und ich sind absolute Kletterfans, wir haben uns sogar beim Klettern kennen gelernt! Unser liebstes Ziel für Kletterurlaube ist seit Jahren das Montafon. Meiner Meinung nach finden sich nirgends so tolle und variantenreiche Klettergelegenheiten wir dort – und das in einer traumhaften Kulisse. In diesem Jahr war dann erstmals unser achtjähriger Sohn Benjamin mit von der Partie und ich lernte eine völlig neue Dimension des Kletterns kennen: die „Spielturm“-Kletterei.
Als alter Kletterhase weiß ich natürlich, dass es ganz verschiedene Arten des Kletterns gibt, abhängig von der Beschaffenheit der Wand. So gibt es neben der Genusskletterei auch die Grat-, Kamin-, Kanten- und Rinnen-Kletterei. In meiner Kletterkarriere hatte ich wohl schon so ziemlich jede Art und Form von Fels bezwungen, vom weichen Kalk bis zum festen Gneis. 2010 hatte ich dann erstmals einen Kletterturm unter meinen Händen.
Dieser Spiel- und Kletterturm befand sich auf dem hoteleigenen Spielplatz und zog sofort die volle Aufmerksamkeit unseres Jüngsten auf sich. Eigentlich fühlt sich Ben ja schon ein bisschen zu „alt“ für Spielplätze, aber beim Anblick dieses tollen Turms mit Strickleitern, Kletterseilen und einer Sprossenwand gab es kein Halten mehr. Und ich – musste natürlich auch mal probieren. Obwohl ich für Spielplätze definitiv zu alt bin, ließen mich die Knirpse großzügig mitmachen und da ich mit meinen 1,74 nicht der Größte bin, hatte ich auch keine Schwierigkeiten, auf dem Turm herumzuklettern und schließlich auf der Rutsche nach unten zu düsen. Und wissen Sie was? Ich hatte einen Riesenspaß dabei!
Irgendwann schickte Ben uns dann aber in die echten Berge: Also wieder Grat- statt Spielturm-Kletterei. Und während meine Frau und ich die traumhafte Aussicht von der Pflunspitze genossen, konnten wir uns ganz sicher sein, dass unser Kleiner im Tal auf seiner Kletterpartie nicht weniger Spaß hatte als wir hier oben!